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Ich sehe mich als Brücke zwischen den
alten und neuen Welten und Systemen,
die sich wunderbar ergänzen.

Dr. med. Kalpana Bandecar

Mein Name ist Dr. med. Kalpana Bandecar. Ich bin Ärztin und auf Ayurveda Medizin und Yogatherapie spezialisiert. In Berlin praktiziere ich seit August 2019, in Hannover arbeite ich erfolgreich seit 2004 in eigener Praxis.

  • Geboren 1966 in Hannover/Deutschland ׀ indische Abstammung ׀ Familie mit ayurvedischer Tradition 
  • Studium und Approbation auf dem Gebiet der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
  • Promotion und wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema Leukämien (MDS)
  • Klinische Tätigkeit als Ärztin in Innerer Medizin. Kardiologie. Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Ausbildung Ayurveda Medizin an der Europäischen Akademie für Ayurveda (EAA) in Birstein
  • Klinische Tätigkeit als Ärztin in Ayurveda Medizin am Ayurvedic Hospital, Nadiad/Indien bei Dr. S.N. Gupta mit Schwerpunkt Panchakarma
  • Ausbildungen in Hatha-Yoga/Yogatherapie in Indien an verschiedenen Institutionen, u.a. bei Chinmaya-Mission Mumbai
  • eigene Praxis für Ayurveda Medizin und Yogatherapie in Hannover
  • Ausbildung in klassischer europäischer Kräuterheilkunde in der Schweiz
  • Dozentin für Ayurvedische Medizin an der Europäischen Akademie für Ayurveda (EAA)
  • Externe Beraterin für Ayurveda für die Tourismusgruppe Arosa
  • Studium Medizinjournalismus an der FH Hannover
  • Veröffentlichung des Buches Ayurveda für Kinder im AT-Verlag mit Kerstin Rosenberg
  • Verschiedene Yoga-Projekte für Kinder an Schulen und öffentlichen Einrichtungen in Hannover und Umgebung
  • Veröffentlichungen verschiedener Fachartikel in Medizin- und Apothekenzeitschriften, Tageszeitungen, dem Ayurveda-Journal und im Naturarzt
  • Veröffentlichung des Buches Absolutely Hot and Healthy – ayurvedischer Lifestyle praktisch und effektiv im BoD-Verlag
  • Gastdozentin an der Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
  • seit 2019 in eigener Praxis in Berlin

Wie ich zum Ayurveda kam

Aufgewachsen bin ich in zwei Welten: in der europäischen Moderne und im indisch-vedischen Universum meiner Vorfahren. Daher kenne ich Nutella, Pizza und Pommes genauso gut wie Currys und Ingwertee. Mein medizinisches Wissen habe ich aus zwei Systemen: der wissenschaftlich-orientierten Humanmedizin und dem jahrtausendealten Ayurveda und Yoga.

Das ich die ayurvedisch-yogische Lebensweise und Einstellung nicht nur in meinen Genen habe sondern auch lebe, dafür haben meine Eltern schon in meiner Kindheit gesorgt – fernab ihrer Heimat, hier in Deutschland. Sie zeigten mir, wie wichtig es ist gesund zu bleiben und ein Ungleichgewicht auszugleichen, bevor eine Krankheit entsteht.

Mich hat auch damals schon brennend interessiert, wie der Mensch und wie diese Welt funktioniert. Die Antworten darauf habe ich mir bei meinem Medizinstudium erhofft und wurde, wie einige in meiner Familie, auch Ärztin. Gearbeitet habe ich dann viele Jahre im Krankenhaus. Dabei war ich in der Inneren Medizin, Kardiologie, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe tätig. 

Die Erfahrungen, die ich dort sammeln durfte, haben mich extrem bereichert und mir die Vielfalt der menschlichen Natur nahe gebracht – mit all ihren Freuden und Leiden. Dabei offenbarte sich mir auch das Limit der modernen Schulmedizin. Insbesondere bei chronischen Leiden, die zwar die Symptome behandelt, aber selten die Ursachen.

Ärztin aus Leidenschaft – aber nur mit Ayurveda

Mit der Zeit erkannte ich für mich, dass ich lieber präventiv arbeiten wollte. Um besser mit meinen Patienten kommunizieren und sie aufklären zu können, studierte ich Medizinjournalismus. Seitdem habe ich viele Artikel über Ayurveda in medizinischen und ayurvedischen Fachzeitschriften veröffentlicht und zwei Bücher geschrieben.

Wie es das Schicksal so wollte, bekam ich eines Tages den Auftrag einen Artikel über Ayurveda für eine Apothekenzeitschrift zu schreiben, das sich neben Yoga gerade zum neuesten Gesundheitstrend entwickelt.

Zur gleichen Zeit lief der Film „Ayurveda – the Art of Being“ von Pan Nalin im Kino, den ich mir natürlich ansah. Was dort gezeigt und gesagt wurde, war mir sehr vertraut und traf mich mitten ins Herz. Endlich hatte ich das Medizinsystem gefunden, nach dem ich immer gesucht hatte. Eine Medizin, die den Ursachen auf den Grund geht und nach den universellen Prinzipien der Natur arbeitet. Während des Films traf ich die Entscheidung, mein Leben dem Ayurveda zu widmen.

Die ayurvedische Medizin ist das Beste, was mir passiert ist

Die restliche Geschichte ist schnell erzählt. Es dauerte keine zwei Monate und ich nahm an einem Ayurveda-Basis-Seminar teil. Dort traf ich auf meinen Lehrer, den berühmten Ayurveda Arzt Dr. S.N. Gupta, der in Indien/Nadiad eine Ayurveda-Universität und eine Panchakarma-Klinik leitet, die bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.

Innerhalb von drei Jahren lernte ich dort von verschiedenen ayurvedischen Ärzten die klassische Ayurveda Medizin mit Yogaelementen kennen, wie es schon seit vielen tausend Jahren praktiziert wird. Heute kann ich sagen, dass das stundenlange Rezitieren der alten Sanskrittexte und die Meditationen mir den eigentlichen Zugang zu einem unendlich tiefen Wissen gebracht haben. Daraus schöpfe ich heute immernoch, wenn ich meine Texte und Bücher schreibe oder Patienten in meiner Praxis behandle.

Meine Lösungen für den Alltag

Allerdings musste ich mir Einiges einfallen lassen, damit sich die gesunden Gewohnheiten aus dem Ayurveda auch im hektischen Alltag einer Großstadt umsetzen lassen.

Herausgekommen sind geniale und absolut alltagstaugliche Lösungen, die wenig Zeit kosten und sehr effektiv sind.

Seit diesem Jahr habe ich auch eine Praxis in Berlin.